Menschen mit Demenz

Gesprächskreis für pflegende Angehörige demenziell erkrankter Menschen

Eingeladen sind Angehörige, die ihre an Demenz erkrankten Partner oder Eltern zu Hause begleiten und pflegen. Häufig sind sie einem enormen Druck und Mehrfachbelastungen ausgesetzt. Die Zusammenkunft im Gesprächskreis bietet den Teilnehmern die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden.

 

Unter fachlicher Anleitung durch die Gerontologin, Waltraud Kraft, findet dieses Beratungsangebot regelmäßig jeweils am ersten Dienstag eines Monats statt.

 

Die Teilnahme am Gesprächskreis ist kostenfrei.

Tag:      Dienstag
Uhrzeit: 10.00 bis 11.30 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus, Platz an der Linde 4, 65843 Sulzbach (Taunus), Kleiner Saal, 2. Stock (ein Aufzug ist vorhanden)

Leitung: Waltraud Kraft M.A. (Gerontologin)

Waltraud-Kraft@web.de


Der Gesprächskreis für pflegende Angehörige ist eine Initiative der Gemeinde Sulzbach (Taunus).

  

 


Kostenfreie Demenzsprechstunde im Rathaus

An jedem zweiten Dienstag im Monat von 10.00 bis 11.30 Uhr eine kostenfreie Demenzsprechstunde an. Durchgeführt wird sie von der Gerontologin Waltraud Kraft, die bereits seit vielen Jahren in der Evangelischen Andreasgemeinde mit demenzerkrankten Personen und pflegenden Angehörigen arbeitet. Sie hält eine frühzeitige Information und durchdachte Organisation für unerlässlich: „In der Regel kommt eine Demenz nicht überraschend. Es ist ein schleichender Prozess, der nicht selten von den Betroffenen verborgen und den Angehörigen verdrängt wird“, so Kraft. Folgende Schritte sind ihr zufolge ratsam: Zuerst einmal ist es bei dem Verdacht auf eine Demenz wichtig, einen Neurologen aufzusuchen und eine Diagnose erstellen lassen. Sie kann neben der Einleitung therapeutischer Maßnahmen hilfreich sein, um veränderte Verhaltensweisen der Betroffen einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommt die Antragsstellung bei der Pflegeversicherung, um einen frühen Zugang zu Unterstützungssystemen sicher zu stellen. Nicht zu vergessen die Maßnahmen der Vorsorgeplanung. Nur eine im Krankheitsverlauf frühzeitige Abklärung der Fragen zu Betreuung und Patientenverfügung kann gewährleisten, dass die Wünsche des Erkrankten umfassend berücksichtigt werden.

 

Diese Vorgehensweise wäre wünschenswert. Laut Waltraud Kraft sieht die Wirklichkeit jedoch meist anders aus. Partner von demenzerkrankten Personen, meist selbst hochbetagt, oder erwachsene Kinder, die sich neben Familie und Beruf mit einem demenzkranken Elternteil konfrontiert sehen, kommen meist erst dann in die Beratung, wenn die Kräfte in langer Konfrontation mit der veränderten Situation erschöpft sind. Nicht selten hört sie die Aussage „wir schaffen das schon, irgendwie“. Aus eigener familiärer Erfahrung weiß Waltraud Kraft, dass die langjährige Begleitung demenzkranker Menschen nicht ohne Hilfestellung zu leisten ist. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig. Man muss sie jedoch kennen, um sie nutzen zu können.

 

Interessenten für eine Beratung melden sich unter demenzberatung@sulzbach-taunus.de oder unter +49 162 4287653 an.

 


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