SEPA-Zahlungsverfahren

Vorabinformationen für die Umstellung auf das SEPA-Zahlungsverfahren

Am 01. Februar 2014 ist es soweit ab diesen Tag endet laut Beschluss der EU-Kommission das nationale Zahlungsverkehrsverfahren, und das SEPA-Zahlungsverfahren (Single Euro Payments Area) tritt in Kraft. Diese Umstellung hat weitreichende Auswirkungen, insbesondere auf den Lastschrifteinzug. Daher informiert die Gemeindekasse der Gemeinde Sulzbach vorab über die bevorstehenden Änderungen.

Bislang wurden von der Gemeindekasse die anstehenden Zahlungen bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung mittels Lastschrift eingezogen. Für den Einzug wurde die Bankverbindung bestehend aus Bankname, Kontonummer und Bankleitzahl benötigt.

Anstelle dieses Verfahrens tritt zukünftig das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren.
Dieses Verfahren erkennt nur noch die IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) als Bankverbindung an. In Deutschland beinhaltet die IBAN 22 Stellen, die sich wie folgt zusammensetzt:

 

IBAN: DE85512500000040008004

 

 

Länderkennzeichnung       

2-stellig

Prüfziffer         

2-stellig

Bankleitzahl           

8-stellig

Kontonummer         

10-stellig

DE 85 512 500 00 0040 0080 04 

 

 

 

  

Der BIC (Business Identifier Code) ist die internationale, standardisierte Bankleitzahl eines Kreditinstitutes und besteht aus 8 oder 11 Stellen. Er wird auch als SWIFT-Code bezeichnet und setzt sich aus alphanummerischen Zeichen wie folgt zusammen:

 

 

                  BIC: HELADEF1TSK

 

Bankkennung     

4-stellig

Länderkennzeichnung    

2-stellig

Ortskennung    

2-stellig

Filialkennung     

3-stellig

HELA DE F1 TSK
 



Die IBAN und BIC-Nummern können Sie Ihren Kontoauszügen entnehmen beziehungsweise bei Ihrem zuständigen Kreditinstitut erfragen.

Die Änderung der AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) der deutschen Kreditwirtschaft ermöglicht es ab dem 09.07.2012 die bereits bestehenden Einzugsermächtigungen in SEPA-Mandate umzuwandeln, sofern Sie  dieser AGB-Änderung nicht widersprechen.

Des Weiteren hat das Europäische Parlament in seiner Verordnung Nr. 260/2012 beschlossen, dass für bereits bestehende Einzugsermächtigungen eine Auffangregelung in Kraft tritt. Das heißt, auch nach dem SEPA-Migrationszeitpunkt (01.02.2014) können diese weiterverwendet werden.

 

Die uns vorliegenden Einzugsermächtigungen werden in ein SEPA-Lastschriftmandat umgewandelt.
Das heißt für Sie: Wenn Sie uns bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben und möchten, dass wir diese weiterhin verwenden sollen, müssen Sie nichts tun.

Falls wir noch keine Einzugsermächtigung von Ihnen vorliegen haben, Sie aber möchten, dass wir Ihre Zahlungen zukünftig einziehen sollen, bitten wir Sie folgende Formulare (Bitte unterscheiden Sie zwischen Gemeinde und Gemeindewerke) zu verwenden und uns zuzusenden.

Neu ist auch, dass wir Ihnen für die zukünftigen SEPA-Mandate unsere Gläubiger-Identifikationsnummern mitteilen müssen. Diese entnehmen Sie bitte Ihrem Bescheid oder dem Formular für ein SEPA-Lastschriftmandat.
Als Mandatsreferenznummer verwenden Sie bitte das in Ihrem Bescheid angegebene Debitor-Konto.



 Wenn Sie nähere Informationen über dieses Thema wünschen, können Sie diese auf der offiziellen Internetseite der Deutschen Bundesbank unter www.sepadeutschland.de  

 

oder auf der Internetseite www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de unter der Rubrik „Zahlungsverkehr“ abrufen.

 


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